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Wenn es reicht, kein Höschen anzuhaben - wer will dann arbeiten?

Donnerstag, 21. Februar 2008 08:16 dummbacken moralist Kommentare (0)

Das Problem Nummer eins der Deutschen: Sie neiden anderen die materiellen Güter, den Ruhm und die Macht. Das wäre nicht so schlimm, wenn sie nicht zugleich zu Menschen hinaufschauen würden, die in der Öffentlichkeit den Sondermüll ihres Lebens zelebrieren. Sie sehen dann, wie der Jungstar zum Disney-Star zum Playboy-Star wird. Sie glauben, dass man nur auf die richtigen Partys gehen, öfter mal den Schlüpfer vorzeigen respektive vergessen muss und dann sogar darauf verzichten kann, wirklich singen zu können. Kurz: Sie glauben, dass Karrieren sich auf der Basis von Müll generieren lassen.

Die Moral, die sich daraus ergibt? Verachtet Arbeit. Warum soll man Parkwächter, Kanalarbeiter oder Zimmermädchen werden, wenn Frau S. nur das Höschen ausziehen muss und Frau T. nur vorgeben muss, dass sie gerne mit Frauen und Männern ins Bett geht? Da macht man lieber nichts – könnte ja schaden, es einmal mit einer Tätigkeit zu versuchen – egal mit welcher.

Wissen Sie, da diskutieren Politiker und Kirchenmänner über den Schutz der Jugend, und wie gefährlich doch Sex im Internet ist – aber wie gefährlich es ist, ständig mit dem falschen Schein berieselt zu werden, darüber diskutiert niemand, selbst dann nicht, wenn es mehr und mehr Menschen am unteren Rand der Gesellschaft für die Realität halten.

Angelesen im Spiegel.

Übernahme aus "Wortwechsler"

Einseitigkeit gegen Einseitigkeit - ein Konzept?

Sonntag, 3. Februar 2008 08:58 dummbacken moralist Kommentare (0)

Eines ist sicher: Viele Blogs der immer noch etwas einseitigen Bloggerszenerie sind israelfeindlich. Das kann man bedauern und man kann etwas dagegen tun, indem man aufklärt – so sollte es jedenfalls eigentlich sein. Doch Blogger sind überalle auf der Welt eben etwas eigenartig: Heißt es nicht „Auge um Auge, Zahn um Zahn“?

Zitat:

„Wie die Tageszeitung "Ha´aretz" berichtet, bieten die Blogger ihren Lesern skandalöse, aber exakte Berichte von Medien in Großbritannien (etwa über gewalttätige betrunkene Teenager), Frankreich (hohe Sterblichkeit bei Obdachlosen) und Norwegen (Kinderschänder). Finnland (sexuelle Belästigung im Parlament) …“

Das ist, mit Verlaub, so dümmlich, dass man es eigentlich gar nicht glauben will – Einseitigkeit mit Einseitigkeit zu bekämpfen, zeugt weder von Intelligenz noch vom Erklärungswillen, sondern nur davon, dass Blogger eben doch noch nicht diejenige Ernsthaftigkeit erreicht haben, die man von Erwachsenen erwartet.

Auch im Wortwechsler-Blog veröffentlicht

Schlag ins Kontor der Doppelmoral

Montag, 31. Dezember 2007 11:51 dummbacken moralist Kommentare (0)

Die Betreiber von Miss-Wahlen seit Langem veranstalten, ist eine Verhöhnung der öffentlichen Moral: Einerseits wollen Sie, dass sich junge Frauen in knapper Badekleidung zwecks genauester Fleischesbeschau auf die Bühne wagen – und andererseits jaulen sie mit Moralgeheuel auf, wenn sich zeigt, dass diese Frauen auch anderwärts schon einmal erotisch auftraten.

Die Meinung der Miss-Betreiber scheint zu sein: „Euer Fleisch gehört uns“ – das ist aber nicht der Fall. Der Körper gehört den jungen Frauen selber – und die Pseudomoral aus dem vergangenen Jahrtausend auf dem Müll.

Das französische Volk hat bewiesen, dass die Miss-Macher mit den jungen Frauen nicht nach Gutsherrenart umspringen können: Unter dem Druck der Öffentlichkeit durfte die französische Miss, die 22-jährige, aus Reunion stammende französische Schönheitskönigin Valérie Bègue ihren Titel behalten. Mit Recht – denn wer die angeblich zu erotischen Fotos, die jetzt veröffentlicht wurden, für „anstößig“ hält, dem sei dringend geraten, in Zukunft ein Leben als Eremit zu führen.

Töchter auf „biblische Art“ zu verkaufen

Donnerstag, 27. September 2007 12:08 dummbacken moralist Kommentare (0)

Berufen Sie sich auch gerne auf das „Alte Testament“ wenn es um Moral geht? Dann wird Ihnen ja das zehnte Gebot geläufig sein, nicht wahr? „Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes noch seiner Magd, noch seines Ochsen noch seines Esels, noch alles, was dein Nächster hat.“

Ach, Sie begehren also Ihres Nächsten Tochter? Das lässt sich natürlich machen, wenn sie die Tochter heiraten. Sagen Sie mal, wie viel, ist es Ihnen wert? Sie wissen doch, dass heiratsfähige Mädchen im AT teuer waren, nicht wahr? Also – was ist ihnen eine Tochter wert, auf biblische Art verschachert?

Hunderte von Amerikanern fielen darauf ein – und wollten durchaus bis zu 50.000 US-Dollar dafür bezahlen, ihrem Nächsten die Tochter abzukaufen. Falls sie über diese Webseite empört sind: Sie war eine Honigfalle für biblische Pseudomoralisten.

Mehr hier.

Werbung ist ja so schön - instinklos

Mittwoch, 26. September 2007 22:00 dummbacken moralist Kommentare (0)

Werbung mit Sex wird von den Gutmenschen verachtet. Die Werbung damit,besser nicht zu sterben und sich einer medikamentösen Drogenbehandlung zu unterziehen, wird offenbart goutiert.
(Seite 1 von 1, insgesamt 5 Einträge)

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